# Klimaanlage im Altbau nachrüsten

> Auch ohne Vorbereitung im Bestand machbar — was bei Fassade, Denkmalschutz und Eigentümergemeinschaft zu beachten ist.

Quelle (HTML): https://mfm.energy/klimaanlagen/klimaanlage-nachruesten/

Die häufigste Sorge vor einer Klimaanlage im Bestandsgebäude ist der bauliche Aufwand. In der Praxis ist er meist geringer als erwartet: Zwischen Innen- und Außengerät liegen zwei Kupferleitungen von wenigen Millimetern Durchmesser plus Kondensatschlauch — dafür genügt eine Kernbohrung von rund 60 Millimetern.

## Wie die Leitungen ins Haus kommen

- Direkt durch die Außenwand, wenn Innen- und Außengerät nah beieinander liegen

- In einem Kabelkanal an der Fassade, farblich angepasst

- Über Kellerdecke, Installationsschacht oder ungenutzten Kaminzug

- Im Dachgeschoss häufig über den Spitzboden mit kurzem Weg zum Außengerät

## Was vorher geklärt sein muss

Drei Punkte prüfen wir immer vor dem Angebot: Erstens die Aufstellung des Außengeräts — Abstand zur Nachbargrenze und Schallschutz nach TA Lärm. Zweitens die Zustimmung, wenn Sie zur Miete wohnen oder Teil einer Eigentümergemeinschaft sind; die Fassade ist Gemeinschaftseigentum. Drittens den Denkmalschutz, der in einigen Ortskernen der Region eine sichtbare Fassadenmontage ausschließt. Für alle drei Fälle gibt es Lösungen — sie müssen nur vorher bedacht werden.

## Strom für die Anlage

Eine Split-Anlage braucht einen eigenen abgesicherten Stromkreis. Ob Ihr Zählerschrank das hergibt, prüfen wir mit — als Elektrobetrieb ist das für uns derselbe Termin und nicht der Grund für einen zweiten Handwerker. Bei älteren Verteilungen ergänzen wir den Kreis oder empfehlen die Erneuerung der Zähleranlage, wenn ohnehin Erweiterungen geplant sind.

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