# Smart Home im Bestand nachrüsten

> Auch ohne neue Leitungen: Unterputz-Aktoren, Funkkomponenten und schrittweiser Ausbau im bewohnten Haus.

Quelle (HTML): https://mfm.energy/smart-home/smart-home-nachruesten/

Gebäudeautomation gilt als Neubauthema. Das stimmt nicht mehr: Ein großer Teil dessen, was ein Smart Home ausmacht, lässt sich im Bestand nachrüsten — ohne Wände zu öffnen und ohne alles auf einmal zu machen.

## Was ohne neue Leitungen geht

- Unterputz-Aktoren hinter vorhandenen Schaltern für Licht und Rollläden

- Funkkomponenten (Loxone Air) für Räume ohne Leitungsreserve

- Heizungsregelung über Funk-Stellantriebe an den Heizkörpern

- Tür- und Fensterkontakte, Rauchwarnmelder und Präsenzmelder als Funkgeräte

- Einbindung vorhandener Technik: Wechselrichter, Wallbox, Wärmepumpe, Sprechanlage

## Schrittweise statt Komplettumbau

Ein sinnvoller Einstieg ist meist die Verschattung oder die Heizungsregelung — dort ist der Alltagsnutzen sofort spürbar und die Investition überschaubar. Ist die Zentrale einmal da, kommt jeder weitere Bereich als Ausbaustufe hinzu: Licht, Sicherheit, Energie, Musik. Wichtig ist nur, dass die Zentrale von Anfang an die spätere Ausbaustufe tragen kann — deshalb planen wir sie größer, als Sie am ersten Tag brauchen.

## Was wir bewusst nicht tun

Wir bauen keine Systeme, die ohne Internet oder ohne Hersteller-Cloud stillstehen, und keine, bei denen der Lichtschalter seine Funktion verliert. Alles muss auch dann bedienbar bleiben, wenn die Zentrale ausfällt oder ein Gast vor der Wand steht. Welche Systeme das leisten und wo die Unterschiede liegen, erklären wir im Vergleich Loxone vs. KNX vs. Shelly.

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