In Hallen, Werkstätten, Büros und Verkaufsräumen ist Beleuchtung ein dauerhafter Kostenblock. Eine Umrüstung auf LED senkt den Stromverbrauch der Beleuchtung je nach Bestand deutlich — und löst nebenbei ein Problem, das seit 2023 wächst: Die meisten Leuchtstofflampen dürfen seit 2023 nicht mehr neu in den Handel gebracht werden, Ersatz wird teurer und irgendwann schwer zu bekommen.
Was wir vorher rechnen
Bevor wir etwas empfehlen, erfassen wir Ihren Bestand: Anzahl und Typ der Leuchten, Brennstunden, Ihren Arbeitspreis je Kilowattstunde. Daraus ergibt sich eine belastbare Amortisationsrechnung — nicht die Musterrechnung eines Herstellerprospekts, sondern Ihr Fall. Je nach Brenndauer und Bestand rechnet sich die Umrüstung oft in wenigen Jahren, bei reiner Bürobeleuchtung dauert es länger. Unseren LED-Ersparnisrechner nutzen wir dabei als erste Orientierung.
Umrüsten heißt nicht immer austauschen
- Leuchtmittel-Tausch, wo die Leuchte gut und das Vorschaltgerät passend ist
- Komplettleuchten, wo Reflektoren vergilbt oder Gehäuse verschlissen sind
- Neuplanung der Lichtpunkte, wenn die alte Anordnung ohnehin schlecht war
- Ergänzung um Präsenz- und Tageslichtsteuerung — oft der zweite große Sparposten
Arbeitsstättenrichtlinie im Blick
Für Arbeitsplätze gelten Mindestbeleuchtungsstärken nach ASR A3.4. Wir legen die Beleuchtung danach aus und messen nach der Umrüstung nach, damit Sie im Zweifel einen Nachweis haben. Weniger Watt bei zu wenig Licht ist keine Einsparung, sondern ein Mangel.

