Überspannungsschutz — wann wirklich Pflicht und warum unverzichtbar
Ein einziger Blitzeinschlag in der Nachbarschaft kann ausreichen, um Ihre komplette Elektronik zu zerstören — Wechselrichter, Wärmepumpensteuerung, Smart-Home-Zentrale, Computer, Fernseher, Kühlschrank. Schadenshöhe: oft fünfstellig. Versicherungsschutz: oft strittig.
Der Überspannungsschutz ist vermutlich die am meisten unterschätzte Komponente in der Elektroinstallation. Er kostet vergleichsweise wenig, sichert aber Geräte für tausende Euro. Mit der neuen VDE-AR-N 4100:2026-04 wird er für praktisch jede Neuanlage zur Pflicht — und bei Erweiterungen (PV, Wallbox, Wärmepumpe) ohnehin.
Was ist Überspannung — und wo kommt sie her?
Überspannung ist ein kurzer, extrem hoher Spannungsspitzenwert auf der Stromleitung — typisch im Bereich von einigen tausend bis hunderttausend Volt. Diese Spitzen entstehen aus drei Hauptquellen:
Direkter Blitzeinschlag
Indirekter Blitzeinschlag
Schaltüberspannungen
SPD Typ 1, Typ 2 und Typ 3 — die drei Schutzstufen
Überspannungsschutz wird in der Fachsprache als SPD bezeichnet — Surge Protection Device. Es gibt drei verschiedene Typen, die jeweils einen anderen Zweck erfüllen:
SPD Typ 1 (Blitzstrom-Ableiter)
Pflicht bei: Gebäuden mit äußerem Blitzschutz, Freileitungseinspeisung, exponierter Lage. Eingebaut in: Funkenstrecken-Bauweise.
SPD Typ 2 (Mittelschutz)
Pflicht bei: Praktisch jeder Neuanlage und bei jeder Erweiterung mit empfindlicher Elektronik (PV, Wärmepumpe, Wallbox). Varistoren-Bauweise.
SPD Typ 3 (Geräteschutz)
Empfohlen bei: Hochwertigen Geräten, Audio/Video, IT-Equipment.
Wann ist Überspannungsschutz Pflicht?
Die rechtliche Grundlage steckt in der DIN VDE 0100-443 (Bedarfsermittlung) und DIN VDE 0100-534 (Auswahl und Errichtung). Die VDE-AR-N 4100:2026-04 verweist explizit auf diese Normen — und ergänzt sie mit zusätzlichen Anforderungen.
Die Bedarfsermittlung berücksichtigt mehrere Risikofaktoren — und das Ergebnis ist in nahezu allen Fällen: Überspannungsschutz erforderlich. Konkret immer der Fall bei:
Photovoltaikanlage
Wechselrichter sind hochempfindliche Elektronik, oft das teuerste Einzelteil. Ohne SPD ist ein PV-System dem Risiko ungeschützt ausgeliefert.
Wärmepumpe
Die Steuerelektronik moderner Wärmepumpen reagiert empfindlich auf Spannungsspitzen. Ein Defekt bedeutet Wochen Heizungsausfall.
Wallbox & E-Mobilität
Wallboxen enthalten Leistungselektronik und Kommunikationsmodule. Beide sind durch Überspannung gefährdet.
Smart Home & KNX/Loxone
Bus-Systeme, Touchpanels, Zentraleinheiten — der Schaden bei Blitzeinwirkung kann fünfstellig werden.
Freileitungseinspeisung
Bei oberirdischer Stromzuführung ist SPD Typ 1 zwingend. Im ländlichen Raum der Region Hannover häufig.
Gebäude mit äußerem Blitzschutz
Wenn schon ein Blitzableiter installiert ist, muss konsequent auch der innere Blitzschutz (SPD Typ 1) ergänzt werden.
SPD Typ 1 — die strengen Anforderungen der VDE-AR-N 4100
Die VDE-AR-N 4100:2026-04 stellt für SPD Typ 1 im Hauptstromversorgungssystem sieben strenge Bedingungen. Das ist kein Schikanen-Katalog — es geht um die Vermeidung von Bränden im Zählerschrank:
- Konformität mit DIN EN 61643-11 — nachgewiesen durch ein akkreditiertes Prüfzeichen einer anerkannten Prüfstelle
- Sichere Trennung bei innerem Kurzschluss — wenn der SPD selbst defekt wird, muss er sich dauerhaft vom Netz trennen, ohne Folgeschäden
- Spannungsschaltend (Funkenstrecke) — keine Varistoren: Im Hauptstromversorgungssystem dürfen nur SPDs mit Funkenstrecke verwendet werden, weil sie nach dem Ableiten in den hochohmigen Zustand zurückkehren
- Keine LEDs oder Energieentnahme — der SPD darf keinen ständigen Stromverbrauch haben, weil er im ungemessenen Bereich sitzt
- Kurzschlussfestigkeit ISCCR mindestens 25 kA — passend zum 25-kA-Kurzschlussschutz im netzseitigen Anschlussraum
- Folgestrom darf Hausanschlusssicherung nicht auslösen — der SPD muss nach dem Ansprechen schnell wieder hochohmig werden
- Plombierbares Gehäuse, Statusanzeige ohne Öffnen prüfbar — damit der Netzbetreiber die Funktion kontrollieren kann ohne den Anschlussraum zu öffnen
Erdungsanlage — die oft vergessene Voraussetzung
Hier eine wichtige Neuerung der VDE-AR-N 4100:2026-04: Wenn keine Erdungsanlage vorhanden ist und ein SPD Typ 1 vorgesehen wird, muss der Errichter prüfen, ob eine Erdungsanlage nach DIN 18014 erforderlich ist und ggf. nachzurüsten ist.
Das klingt technisch — ist aber praktisch hochrelevant. Viele ältere Gebäude in der Region Hannover haben keine vollständige Fundamenterdung. Ohne Erdungsanlage kann ein SPD Typ 1 die abgeleitete Energie nicht in den Boden ableiten — und ist damit wirkungslos oder sogar gefährlich.
Fundamenterder (Bestand)
Tiefenerder (Nachrüstung)
Ringerder (Spezialfall)
Wo wird der Überspannungsschutz eingebaut?
Die Einbauorte sind klar definiert:
SPD Typ 1
Im netzseitigen Anschlussraum des Zählerschranks, im Hauptleitungsverteiler oder in einem separaten plombierten Gehäuse. Niemals im Hausanschlusskasten.
SPD Typ 2
Im anlagenseitigen Anschlussraum des Zählerschranks oder im Stromkreisverteiler (Unterverteilung). Nahe an den zu schützenden Verbrauchern.
SPD Typ 3
Direkt vor dem zu schützenden Gerät — als Steckdosen-Adapter, in einer Mehrfachsteckdose mit integriertem Schutz, oder fest installiert im Schaltkasten.
Bei Freileitungseinspeisung
SPD Typ 1 sollte zusätzlich möglichst nahe am Hausanschlusskasten für eine bessere Blitzstromaufteilung. Ist im Hausanschlusskasten selbst aber nicht erlaubt.
Was passiert ohne Überspannungsschutz?
Die Konsequenzen sind nicht theoretisch — sie passieren regelmäßig:
Versicherungsproblem
Wechselrichter-Defekt
Wärmepumpen-Steuerung
IT & Smart Home
Risikobewertung nach DIN VDE 0100-443
Seit der Aktualisierung der DIN VDE 0100-443 muss bei jeder neuen elektrischen Anlage geprüft werden, ob Überspannungsschutz nötig ist. Die Norm liefert dafür einen Berechnungsweg, der auf dem Lightning Protection Level (LPL) basiert. Vereinfacht: Es wird abgeschätzt, wie häufig Blitzeinschläge in der Region auftreten, wie nah sie Ihre Anlage erreichen können und welcher Schaden im Worst-Case entstehen würde.
Das Ergebnis ist eine von vier Schutzklassen (LPL I bis IV). Die Klasse bestimmt, wie hoch die Anforderungen an den Überspannungsschutz sind – also welche Ableitströme, welche Restspannungen und welche Anzahl an SPD-Stufen notwendig sind.
| LPL | Schutzklasse | Typische Anwendung | SPD-Anforderung |
|---|---|---|---|
| I | höchste Anforderungen | Krankenhaus, Rechenzentrum, kritische Infrastruktur | Typ 1 + Typ 2 + Typ 3, hohe Ableitströme |
| II | hohe Anforderungen | Industrie, größere Wohngebäude, Schulen | Typ 1 + Typ 2 + Typ 3 |
| III | normale Anforderungen | Einfamilienhaus mit PV/Wallbox | Typ 2 mindestens, Typ 1 wenn Freileitung oder Blitzableiter |
| IV | geringere Anforderungen | Garten- oder Werkstatthaus ohne kritische Geräte | Typ 2 empfohlen |
Die Norm formuliert das so: „In jeder neuen Anlage ist davon auszugehen, dass Überspannungsschutz benötigt wird.“ Das heißt: Der Elektriker muss aktiv begründen, warum er keinen einbaut – nicht umgekehrt. In der Praxis verbauen wir bei nahezu jedem Neubau und jeder umfassenden Sanierung einen mehrstufigen Schutz, weil die Investition gegenüber dem Schadensrisiko vernachlässigbar ist.
Drei-Stufen-Konzept im Detail (Typ 1, 2, 3)
Ein professioneller Überspannungsschutz besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Stufen. Jede Stufe filtert einen Teil der Überspannungsenergie heraus und übergibt den Rest an die nächste Stufe. Diese Koordinierung ist entscheidend – ein einzelner Ableiter reicht nicht.
Typ 1 (Blitzstromableiter)
Eingebaut im Vorzählerbereich – konkret im netzseitigen Anschlussraum (NAR) des Zählerschranks oder in einem separaten plombierten Gehäuse. Wichtig: Der Einbau direkt im Hausanschlusskasten (HAK) ist mit der VDE-AR-N 4100 nicht mehr zulässig. Aufgabe: direkten Blitzstromanteil ableiten, der über Blitzschutzanlage, Freileitung oder Erdkabel ins Haus eindringen kann. Typ-1-SPDs im Vorzählerbereich müssen nach VDE-AR-N 4100 ausschließlich als spannungsschaltende Geräte mit Funkenstrecken ausgeführt sein – Varistoren oder Kombinationen aus Funkenstrecke und Varistor sind dort nicht zulässig. Sie müssen der Produktnorm DIN EN 61643-11 (VDE 0675-6-11) entsprechen und mindestens 25 kA Kurzschlussfestigkeit haben. Die Restspannung am Ausgang liegt bei mehreren kV – deshalb braucht es immer einen nachgelagerten Typ 2.
Typ 2 (Überspannungsableiter)
Eingebaut im Stromkreisverteiler oder Unterverteiler. Aufgabe: die vom Typ 1 durchgelassene Restspannung weiter abbauen und auch indirekte Überspannungen aus dem Netz oder durch Schalthandlungen abfangen. Typ 2 nutzt meist Varistoren (spannungsabhängige Widerstände) und ist deutlich kompakter als Typ 1. Die Restspannung sinkt nach Typ 2 auf wenige hundert Volt – noch zu hoch für empfindliche Elektronik.
Typ 3 (Feinschutz)
Eingebaut nahe am Endgerät – als Steckdosenleiste mit Schutz, im Verteiler vor empfindlichen Geräten oder direkt im Anschluss-Stromkreis. Aufgabe: die letzte Restspannung auf ungefährliche Werte (typisch <200 V Spitzenwert) reduzieren. Wichtig vor allem für: PCs, Server, Audio-/Video-Geräte, KNX-Anlagen, Wechselrichter, Wallboxen und smarte Hausgeräte.
Ableitstrom-Klassen, Restspannung und Bemessung
Bei der Auswahl eines SPD geht es nicht nur um „Typ 1 oder Typ 2“, sondern um konkrete Kennwerte. Die wichtigsten:
- I_imp (Blitzstoßstrom 10/350 µs): für Typ 1, typisch 12,5 kA bis 25 kA pro Pol. Höhere Werte für Anlagen mit Blitzschutz oder Freileitungseinspeisung.
- I_n (Nennableitstoßstrom 8/20 µs): für Typ 2, typisch 20 kA bis 40 kA. Beschreibt, wie viele „normale“ Überspannungsereignisse das SPD aushält.
- U_p (Schutzpegel): die maximale Restspannung, die das SPD am Ausgang durchlässt. Kleinere Werte = besserer Schutz. Typ 1: meist 1,5 bis 2,5 kV. Typ 2: 1,2 bis 1,5 kV. Typ 3: <1,5 kV bis 600 V.
- U_c (Maximale Dauerspannung): die Spannung, bei der das SPD im Normalbetrieb noch nicht aktiv wird. Im 230-V-Netz typisch 275 V – höher als die Nennspannung, um Spannungsschwankungen zu tolerieren.
Beim Einsatz mehrerer Stufen kommt noch die Energiekoordinierung dazu: Die Stufen müssen so abgestimmt sein, dass die obere Stufe die meiste Energie ableitet und die untere Stufe nur den Rest sieht. Hersteller geben dafür Koordinierungstabellen heraus, die wir bei der Planung berücksichtigen.
DIN EN 62305 – die Blitzschutznormen-Familie
Während die DIN VDE 0100-443/-534 den inneren Überspannungsschutz regelt (also was im Haus passiert), ist die Normenreihe DIN EN 62305 für den äußeren Blitzschutz (Blitzableiter) und das Gesamtkonzept zuständig. Sie besteht aus vier Teilen:
- 62305-1: Allgemeine Grundsätze des Blitzschutzes
- 62305-2: Risikomanagement (Berechnung des Blitzschadenrisikos)
- 62305-3: Schutz gegen physikalische Schäden (Blitzableiter, Erdung, Potentialausgleich)
- 62305-4: Schutz elektrischer und elektronischer Systeme in baulichen Anlagen (innerer Blitzschutz, SPDs)
Für Wohngebäude sind in der Regel Teil 3 und 4 relevant. Bei größeren Gewerbeobjekten kann auch Teil 2 mit einer förmlichen Risikoanalyse vorgeschrieben sein. Wir arbeiten bei komplexen Projekten mit zertifizierten Blitzschutz-Fachkräften zusammen – als Elektromeisterbetrieb decken wir den inneren Blitzschutz ab, der äußere Blitzschutz (Auffang-, Ableitungsanlage) ist Spezialgebiet.
Erdung und Potentialausgleich – das Fundament
Ein Überspannungsschutz ist nur so gut wie die Erdungsanlage, an die er angeschlossen ist. Wenn der Ableitstrom nicht sauber in die Erde abgeführt werden kann, baut sich am SPD eine gefährliche Spannung auf, die wiederum die Hausinstallation beschädigt. Deshalb verlangt die VDE-AR-N 4100, dass beim Einbau eines SPD Typ 1 die Erdungsanlage geprüft wird – sie muss den Anforderungen der DIN 18014 (Fundamenterder) oder der DIN VDE 0100-540 (Schutzleiter, PE) entsprechen.
In vielen Bestandshäusern fehlt eine moderne Erdungsanlage komplett. Wir haben das schon mehrfach erlebt: Beim Umbau für PV oder Wallbox stellen wir fest, dass der Schutzleiter zwar vorhanden, aber nicht mit einer richtigen Erdungsanlage verbunden ist. Dann muss nachgerüstet werden – meist mit einem Tiefenerder, der außen am Haus eingebracht wird, oder mit einem Banderder, der mehrere Meter im Erdreich verlegt wird. Erst dann darf der Überspannungsschutz angeschlossen werden.
Praxisbeispiele aus der Region Hannover
Ein paar typische Konstellationen, mit denen wir es in der Praxis zu tun haben:
- Einfamilienhaus mit PV und Wallbox: Typ 1+2 kombiniert im Hauptverteiler, Typ 3 im Wallbox-Stromkreis. Erdungsanlage geprüft.
- Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpe: Typ 1+2 im Hauptanschlusskasten, Typ 2 in jedem Etagenverteiler, Typ 3 vor empfindlichen Geräten.
- Gewerbeobjekt mit Server-Raum: Risikoanalyse nach DIN EN 62305-2, mehrstufiger Schutz mit zusätzlichem Datenleitungsschutz für Netzwerk und Telefon.
- Bestandshaus mit Sanierung: Komplette Erdungsanlage neu, Typ 1+2 im Zählerschrank nachgerüstet, alte SPDs ersetzt.
Jedes Projekt ist anders, jede Erdungssituation ist anders. Wir messen, planen und installieren individuell – kein Schema F. Die Überspannungsschutz-Komponenten kosten überschaubar viel, der Schutz für die Geräte im Haus liegt aber im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Diese Investition rechnet sich schon beim ersten verhinderten Schaden.
Häufige Fragen zum Überspannungsschutz
Überspannungsschutz für Ihre Anlage
Wir prüfen Ihre bestehende Anlage und beraten Sie ehrlich, welcher Überspannungsschutz für Ihr Gebäude wirklich nötig und sinnvoll ist. Als Elektro-Meisterbetrieb arbeiten wir nach VDE-Normen und können die Konformität jederzeit nachweisen — gegenüber Versicherung, Netzbetreiber und Sachverständigen.
Kostenlose ErstberatungWeitere Leistungen
MFM Online-Store
Installationsmaterial im MFM Store
FI-Schutzschalter, Leitungsschutzschalter, Verteiler, WAGO-Klemmen — Markenqualität zu fairen Preisen.
Weitere Leistungen aus diesem Bereich
§14a EnWG: Module 1, 2 & 3 für PV, Wallbox & Wärmepumpe
Was ist §14a EnWG? Seit dem 1. Januar 2024 regelt der novellierte §14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in Verbindung mit der…
Mehr erfahren →Balkonkraftwerk 2026 — Regeln, Anmeldung, Speicher
800 Watt einspeisen, in Minuten angemeldet, ab rund 300 Euro dabei: Das Balkonkraftwerk ist der einfachste Einstieg in die eigene…
Mehr erfahren →Baustrom — Kosten, Anmeldung und Ablauf für Bauherren
Ohne Strom keine Baustelle: Kran, Kreissäge, Estrich-Trocknung und Bauheizung brauchen zuverlässig Energie — lange bevor der Hausa…
Mehr erfahren →Bidirektionales Laden (V2H) — Stand 2026, Kosten, Fahrzeuge
Ein E-Auto parkt 23 Stunden am Tag — und trägt dabei einen Akku spazieren, der das Fünffache eines typischen Heimspeichers fasst…
Mehr erfahren →Brandschutzschalter AFDD — wann sinnvoll, wann übertrieben
Brandschutzschalter (AFDD – Arc Fault Detection Device) sollen elektrische Brände verhindern, indem sie Lichtbogen in beschädigten…
Mehr erfahren →DGUV V3 & E-Check — Pflichten für Vermieter und Gewerbe
Wer eine Mietwohnung vermietet, ein Gewerbe betreibt oder Mitarbeiter beschäftigt, ist gesetzlich verpflichtet, seine elektrischen…
Mehr erfahren →Dynamische Stromtarife & §14a Modul 3 — lohnt sich das?
Strom zum Börsenpreis: Nachts für wenige Cent das E-Auto laden, mittags mit PV-Überschuss den Speicher füllen — und in der teuren…
Mehr erfahren →E-Check & DGUV V3 — Kosten und Prüffristen 2026
Was kostet ein E-Check — und was muss er kosten, damit er etwas taugt? Hier sind die marktüblichen Preise 2026 für Wohnung, Einfam…
Mehr erfahren →E3DC Hauskraftwerk — Premium-Speicher mit Notstrom
Ein Hauskraftwerk ist mehr als nur ein Batteriespeicher. Es ist ein integriertes System aus Wechselrichter, Speicher, Notstromfunk…
Mehr erfahren →Elektroinstallation Kosten 2026 — Neubau & Sanierung
Die Elektroinstallation macht typischerweise 3–5 % der Bausumme aus — und ist trotzdem der Posten, an dem am falschesten gespart w…
Mehr erfahren →Erdungsanlage und Potentialausgleich — Fundament jeder sicheren Installation
Die Erdungsanlage ist das stille Fundament jeder sicheren Elektroinstallation. Sie schützt vor lebensgefährlichen Spannungen, ermö…
Mehr erfahren →FAQ Elektrotechnik — Häufige Fragen aus der Praxis
Hier haben wir die wichtigsten Fragen aus der Praxis gesammelt – sortiert nach Themengebiet. Die Antworten kommen direkt aus unser…
Mehr erfahren →FI-Schutzschalter Typen — A, B, F und EV im Vergleich
Der FI-Schutzschalter (auch RCD genannt – Residual Current Device) ist eine der wichtigsten Schutzeinrichtungen im Haus. Er rettet…
Mehr erfahren →Hausanschluss verstärken — wann nötig und wie es funktioniert
Wer eine Wallbox, Wärmepumpe oder PV-Anlage installiert, stößt früher oder später auf die Frage: Reicht mein Hausanschluss überhau…
Mehr erfahren →Klimaanlage im Eigenheim — Kosten, Stromverbrauch, Regeln
Sommer in der Region Hannover heißt inzwischen regelmäßig: 30 Grad und mehr, tagelang. Eine fest installierte Split-Klimaanlage kü…
Mehr erfahren →Lastmanagement & Energiemanagementsysteme
Energiemanagementsysteme (EMS) sind das Gehirn moderner Elektroinstallationen. Sie koordinieren Wallbox, Wärmepumpe, Batteriespeic…
Mehr erfahren →Loxone vs. KNX vs. Shelly — der ehrliche Systemvergleich
Loxone, KNX oder doch „erstmal ein paar Shellys"? Kaum eine Frage wird beim Hausbau so oft gestellt — und so selten ehrlich beantw…
Mehr erfahren →Marktstammdatenregister — Pflichtanmeldung jeder PV-Anlage
Wer eine PV-Anlage, einen Stromspeicher, eine Wärmepumpe oder ein anderes Stromerzeugungssystem in Betrieb nimmt, muss diese im Ma…
Mehr erfahren →Messkonzepte für PV-Anlagen: Kaskade, WP-Kaskade & Volleinspeisung
Warum ist das Messkonzept so wichtig? Das Messkonzept bestimmt, wie Erzeugung und Verbrauch Ihrer PV-Anlage gemessen und abgerechn…
Mehr erfahren →Notstrom & Ersatzstrom — was beim Stromausfall wirklich hilft
Wenn das Netz ausfällt, entscheidet sich in Sekunden, was Ihre „Notstrom-Lösung" wirklich kann: Läuft nur eine Steckdose — oder da…
Mehr erfahren →PV-Speicher nachrüsten — Kosten, Technik, Wirtschaftlichkeit
Ihre PV-Anlage läuft seit Jahren — aber der günstige Solarstrom fließt mittags ins Netz, während Sie abends teuren Netzstrom kaufe…
Mehr erfahren →Schalterprogramme im Vergleich — Gira, Jung, Berker, Hager & Co.
Gira, Jung, Berker, Hager, Merten oder Busch-Jaeger? Das Schalterprogramm ist die Entscheidung, die Sie in Ihrem Zuhause jeden Tag…
Mehr erfahren →Smart Meter, Gateway und Steuerung
Smart Meter, Gateway und Steuerung — was Sie wirklich wissen müssen Spätestens wenn Sie eine Wallbox, Wärmepumpe, Klimaanlage oder…
Mehr erfahren →Stromsensoren im Vorzählerbereich — komplett neu geregelt
Stromsensoren im Vorzählerbereich — komplett neu geregelt Eine der wichtigsten Neuerungen der VDE-AR-N 4100:2026-04 betrifft Strom…
Mehr erfahren →VDE-AR-N 4100:2026-04 — Die neue Anwendungsregel
VDE-AR-N 4100:2026-04 — was sich ab April 2026 für Ihre Elektroanlage ändert Die VDE-AR-N 4100 ist die zentrale Anwendungsregel fü…
Mehr erfahren →Wallbox-Installation — was wirklich zu beachten ist
Wallbox-Installation — was wirklich zu beachten ist Eine Wallbox sieht von außen aus wie ein modernes Gehäuse mit Stecker. Die wir…
Mehr erfahren →Wallbox-Installation im Mehrfamilienhaus & Tiefgarage
Wallbox-Installation im Mehrfamilienhaus & Tiefgarage Wallboxen im Einfamilienhaus sind technisch oft eine Sache von wenigen S…
Mehr erfahren →Wandlermessung — direkte vs. halbindirekte Messung
Wandlermessung — warum plötzlich Stromwandler im Einfamilienhaus? Bisher war die Wandlermessung ein Thema für Gewerbe und Industri…
Mehr erfahren →Wärmepumpe & Elektrik — was der Elektriker leisten muss
Wärmepumpe & Elektrik — was der Elektriker leisten muss Eine Wärmepumpe ist kein Heizungsthema — sie ist ein Elektroinstallati…
Mehr erfahren →Zähleranlage & Zählerschrank
Warum Ihr Zählerschrank bei PV, Wallbox oder Wärmepumpe fast immer umgebaut werden muss Sie planen eine Photovoltaikanlage, eine W…
Mehr erfahren →Zähleranlage erneuern — was kostet das? Preise 2026
„Und was kostet das?" — die häufigste Frage, wenn bei PV-Anlage, Wallbox oder Wärmepumpe plötzlich der Satz fällt: „Ihre Zähleranl…
Mehr erfahren →Zählerschrank-Systeme — modular, normkonform, zukunftssicher
Der Zählerschrank ist das Herzstück Ihrer Elektroinstallation. Modulare Systeme – wie wir sie heute einsetzen – sind erweiterbar…
Mehr erfahren →Das sagen unsere Kunden
Echte Google-Rezensionen aus der Region Hannover
Alles bestens. Von der ersten Anfrage bis zur Umsetzung lief alles reibungslos. Super Beratung, man merkt direkt, dass hier echte Profis am Werk sind, die auch noch Spaß an der Arbeit haben. Besonders gefallen hat mir, wie individuell auf meine Wünsche eingegangen wurde, ganz ohne 08/15-Lösungen. Da können sich viele Handwerksbetriebe eine Scheibe abschneiden.
Herr Müller hat sich sehr viel Zeit für die Beratung meiner Großeltern genommen und diese adäquat und nach neustem Stand über diverse Möglichkeiten aufgeklärt. Die Beratung erfolgte freundlich und sehr verständlich. Ein großes Dankeschön dafür!
Wir hatten MFM für die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Wechselrichters bei vorhandenen PV-Modulen beauftragt. Auf die professionelle und ausführliche Beratung erfolgte die zügige Durchführung der Arbeiten inkl. Extrawünsche. Wir sind äußerst zufrieden, 100 % Weiterempfehlung.
Zügige Rückmeldung und Termin für Besichtigung. Professionelle Beratung vor Ort und zusätzliche hilfreiche Tipps. Die Monteure waren freundlich, sind auf meine Wünsche eingegangen und haben saubere und einwandfreie Arbeit geleistet. Absolut zufrieden, nächster Auftrag geht wieder hier hin.
Wir bekamen eine sehr kompetente und lösungsorientierte Beratung. Die Ausführung aller Elektroarbeiten war äußerst korrekt und sauber. Alle Mitarbeiter waren freundlich, aufmerksam und arbeiteten stets kundenorientiert. Perfektes Preis-Leistungsverhältnis — wir waren rundum zufrieden!
Ich nehme schon seit vielen Jahren den guten Service von Felix Müller in Anspruch und bin wirklich sehr zufrieden. Bei dem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis freue ich mich weiter auf eine zuverlässige Arbeit.