Was kostet ein E-Check — und woran erkennen Sie eine ordentliche Prüfung? Hier sind Richtwerte für 2026 für Wohnung, Einfamilienhaus und Gewerbe, die DGUV-V3-Staffeln pro Gerät, die Prüffristen und eine Checkliste für eine ordentliche Prüfung.
E-Check privat: Wohnung und Einfamilienhaus
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DGUV V3 fürs Gewerbe: Preise pro Gerät und Anlage

Für Unternehmen ist die wiederkehrende Prüfung elektrischer Betriebsmittel und Anlagen Pflicht (DGUV Vorschrift 3, §3 BetrSichV). Die Kosten hängen fast nur von der Stückzahl ab:
Ortsveränderliche Geräte (alles mit Stecker — vom Laptop-Netzteil bis zur Kaffeemaschine): Richtwert 3–6 € pro Gerät, bei kleinen Stückzahlen eher 6–8 €, bei mehreren hundert Geräten 2–4 €. Dazu kommt meist eine Anfahrt-/Grundpauschale. Ortsfeste Anlagen (Unterverteilungen, fest angeschlossene Maschinen): je Anlage typischerweise 150–450 €, Maschinen je nach Komplexität 20–90 €.
Die Prüffristen legt Ihre Gefährdungsbeurteilung fest. Als Richtwerte gelten: ortsveränderliche Geräte alle 6 Monate (auf Baustellen 3 Monate) — bei nachweislich niedriger Fehlerquote verlängerbar auf 1 Jahr in Werkstatt/Fertigung bzw. bis 2 Jahre im Büro. Ortsfeste Anlagen: spätestens alle 4 Jahre, in Feucht- und Sonderbereichen jährlich. Die Pflichten im Detail — auch für Vermieter — haben wir auf der Seite DGUV V3 & E-Check zusammengefasst.
Warum sich der E-Check rechnet

Für Vermieter ist die geprüfte Elektroanlage der Nachweis der Verkehrssicherungspflicht — bei einem Brand mit Personenschaden entscheidet das Protokoll über die Haftungsfrage. Für Unternehmen ist die DGUV-V3-Prüfung Voraussetzung des Versicherungsschutzes. Und für Hauskäufer ist der E-Check eine günstige Due-Diligence: Für einen überschaubaren Betrag wissen Sie vor dem Kauf, ob eine größere Sanierung ansteht — die Details dazu im Beitrag Elektroinstallation: Kosten 2026.
Häufige Fragen
Empfohlen wird alle 4 Jahre — und immer bei Anlässen: Hauskauf, nach größeren Umbauten, nach Wasserschäden oder wenn eine Anlage älter als 30 Jahre nie geprüft wurde. Für Vermieter empfiehlt sich der Rhythmus analog zum Mieterwechsel.
Ortsfeste Anlagen prüft eine Elektrofachkraft (befähigte Person). Ortsveränderliche Geräte darf auch eine elektrotechnisch unterwiesene Person unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft prüfen. Entscheidend ist die dokumentierte Befähigung — die prüft im Schadensfall die Berufsgenossenschaft.
Sie bekommen die Mängel klassifiziert ins Protokoll (gefahrbringend / erheblich / geringfügig) mit Empfehlung zur Frist. Gefahrbringende Mängel beheben wir nach Rücksprache zeitnah. Es gibt keine Pflicht, die Behebung beim prüfenden Betrieb zu beauftragen — bei uns aber auf Wunsch direkt im Anschluss, ohne zweite Anfahrt.
Ja. Wir inventarisieren die Betriebsmittel, leiten aus der Gefährdungsbeurteilung die Fristen ab und takten die Prüfungen so, dass der Betrieb weiterläuft — inklusive digitaler Protokolle und Erinnerung vor Fristablauf.
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Nennen Sie uns Objektgröße bzw. Geräteanzahl, und Sie erhalten einen Festpreis mit Terminvorschlag. Geprüft wird vom Elektro-Meisterbetrieb — nachvollziehbar dokumentiert, in der ganzen Region Hannover.
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